Bullet Journal System Notizbuch Wie funktioniert das Bullet Journal Grundlagen pappschachtel.eu
Bullet Journal

Anleitung, wie Du Dein Bullet Journal starten kannst

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist ein prima Werkzeug, um effizient zu planen und all seine Projekte im Blick zu behalten. Hier zeige ich Dir die ersten Schritte zu deinem eigenen Bullet Journal, sowie ein paar Tipps, die Dir am Anfang helfen Dich bei der ganzen Freude über Dein erstes Bullet Journal, nicht ins Chaos zu stürzen.

Bullet Journal System Notizbuch Wie funktioniert das Bullet Journal Grundlagen pappschachtel.eu

 

Die Grundlagen des Bullet Journal-Systems hat Ryder Caroll entwickelt. Es handelt sich um eine analoge Planungsmethode, so wie auch in einem Taschenkalender. Das Schöne an einem Bullet Journal ist aber, dass Du die Hoheit über das gesamte Layout hast. Du kannst es komplett personalisieren, total kreativ oder auch sehr minimalistisch gestalten. Eben gerade so, wie es Dir gefällt. Und wenn Du von einem auf den anderen Tag ein anderes Layout möchtest, ist das sofort umsetzbar, ohne, dass du sogleich einen neuen Kalender kaufen müsstest. Um sofort anzufangen, ist alles, was Du brauchst: Ein leeres Notizbuch, -Heft oder -Block und einen Stift. Mehr nicht!

Der Aufbau eines Bullet Journals

Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch, welches Du nach und nach mit all dem füllst, was Du möchtest. Du kannst von Terminen über Aufgaben und Ziele bis zu Notizen und ganzen Notizsammlungen alles mit hineinnehmen. Es gibt keine vorgegebene Einteilung im Bullet Journal. Alles kommt nacheinander in Dein Notizbuch.

Inhaltsverzeichnis

Damit Du dabei nicht die Übersicht verlierst, legst Du auf der ersten Seite ein Inhaltsverzeichnis an und nummerierst alle Seiten des Notizbuches durch. Jede Seite, die Du ab jetzt anlegst, bekommt eine Überschrift und wird mit Seitenzahl vorne im Inhaltsverzeichnis eingetragen. So kannst Du schnell alles wiederfinden.

Monatsübersicht

Die Monatsübersichten helfen Dir den ganzen Monat komplett auf einer Doppelseite zu haben. Auf der einen Seite werden alle Tage des Monats mit Wochentag untereinander geschrieben, auf der anderen Seite wird eine ToDo-Liste für den Monat angelegt. Auf diese ToDo-Liste kommen alle Aufgaben, die Du diesen Monat angehen möchtest. Links vor die Aufgabe machst Du einen kleinen Punkt. Der zeigt an, dass es sich um eine Aufgabe handelt. Wenn Du die Aufgabe erledigt hast, harkst Du sie einfach ab.

Tagesplanung

Um Deine Tage zu planen, schreibst Du unter Wochentag und Datum einfach alles auf, was zum Tag gehört. Also alle Termine und Aufgaben, so wie mögliche Notizen. Um das alles übersichtlich zu haben, hilft Dir der Symbolschlüssel.

 

Der Symbolschlüssel

Die Symbolschlüssel schreibst Du einfach am Anfang der Zeile. Ich habe gerade schon gesagt, wie Du Aufgaben als Aufgaben markierst, indem Du sie mit einem Punkt versiehst. Dein Schlüssel könnte also so aussehen:

Bullet Journal System Schlüssel pappschachtel.eu

 

Mit Hilfe dieser Symbole kannst Du jetzt jeden Abend den nächsten Tag planen und am Ende des Monats den kommenden Monat.

Wochenübersicht

Wenn Du Deine Aufgaben gerne nochmal in wöchentliche Aufgaben herunterbrechen möchtest und alle Termine der Woche auf einem Blick haben willst, kannst Du auch noch Wochenübersichten anlegen. Die funktionieren nach demselben Prinzip, wie Monatsübersichten, nur, dass sie für eine Woche angelegt werden und oft eine einzelne Seite dafür ausreicht.

 

Future Log

Und was mache ich, wenn ich schon Termine für den übernächsten Monat habe oder in einem halben Jahr, höre ich Dich schon fragen. Auch dafür gibt es eine Lösung: ein Future Log. Dazu nimmst Du wieder die nächste freie Seite (oder Du setzt es gleich an den Anfang deines Notizbuches) und unterteilst die Doppelseite in so viele Spalten, wie Du im Vorhinein Monate beplanen möchtest. Jeder Spalte teilst Du einen Monat zu. Dann kannst Du alle Termine, die Du bereits hast oder machen möchtest, dort eintragen.

 

Um ehrlich zu sein, hat mir diese Methode von Ryder Caroll aber nie gefallen und ich habe sie auch noch nie genutzt. (Was nicht heißt, dass sie schlecht ist oder Dir nicht gefällt. Bitte nutze diese Methode, wenn das Konzept zu Deinen Zwecken passt!) Wenn Du wissen möchtest, wie ich meine zukünftigen Termine plane, dann schau mal hier vorbei.

Sammlungen

Weiter oben war noch von „Sammlungen“ die Rede. Eine Sammlung ist eine Seite, die alle Notizen oder Aufgaben zu einem bestimmten Thema bündelt. Einige oft genutzte Sammlungen sind: Adressen, Shopping Wunschlisten, Geschenkideen, Bücher, die ich lesen möchte, Öffnungszeiten von XY, Urlaubspläne usw. Um eine Sammlung zu erstellen, schlage einfach die nächste freie Seite auf, gib der Sammlung einen Namen, den Du vorne im Inhaltsverzeichnis samt Seitenzahl einträgst und fang an zu sammeln.

Ein Tipp noch zum Schluss:

Fang ganz einfach an. Den ganzen schönen Schnickschnack, den man im Netzt so findet, kannst Du nach und nach einbauen und ausprobieren. So überforderst Du Dich und Dein System nicht und Dein Bullet Journal bleibt tatsächlich funktional.

Ich hoffe ich konnte Dir das System des Bullet Journaling nahebringen. Ich nutzte es selbst schon seit Jahren und bin nach wie vor sehr glücklich damit : )
Wenn Du noch Fragen hast, dann schreibe sie mir gerne in die Kommentare!

Silberne Grüße

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